5 Geheimnisse, die Sie (vielleicht) noch nicht über Wein wussten

In Gesprächen geht es immer wieder einmal um das Thema Wein. Egal ob Weinfreunde bei einem Kartenspiel, zum Pizzaessen oder einfach nur zum Entspannen gemeinsam am Tisch sitzen, jedes Entkorken einer Flasche kann eine lange und leidenschaftliche Unterhaltung auslösen.

Deshalb verraten wir Ihnen 5 Geheimnisse, die Sie vielleicht noch nicht wussten über dieses magische Getränk, damit Sie das nächste Mal mit ihrem Wissen brillieren können.

Bereit? Los geht's!

 

1. Die am häufigsten angebaute Sorte der Welt ist...

Zahlenmäßig ist Italien ganz vorn mit dabei. Ja, denn das Belpaese rühmt sich der größten Anzahl von kultivierten Reben, mit über 350 Sorten! Die am häufigsten angebauten? Eindeutig Sangiovese, Montepulciano und Catarratto bianco. Aber die Krone für die beliebteste Rebsorte der Welt geht an Cabernet Sauvignon, dicht gefolgt von Merlot und dem spanischen Tempranillo.

2. Schaumweine? Nein danke!

Wussten Sie, dass in der Antike und insbesondere im alten Rom perlende Weine nicht geschätzt wurden? Offenbar wurde das Sprudeln im Wein den bösen Einflüssen des Mondes und der Anwesenheit von bösen Geistern zugeschrieben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass heute die „Perlage“ bei allen Aperitifs im Mittelpunkt steht. Übrigens, sind Sie schon auf den nächsten vorbereitet? Um gleich beim Thema zu bleiben: Ein Spumante Blanc de Blancs Dry ist genau das Richtige.

 

3. Weine aus luftigen Höhen

Die Höhenlage ist ebenso wie das Klima und der Boden ein wichtiger Faktor für die Qualität der Trauben und des daraus resultierenden Weins. Ab einer bestimmten Höhe ist der Anbau von Reben kaum noch möglich. Welche Höhe markiert die Grenze? Das hängt vom Breitengrad und der Lage des Weinbergs ab. Während es zum Beispiel in Ungarn schwierig ist, Reben oberhalb von 300 m anzubauen, steigt diese Grenze im Piemont auf 600–800 m, am Ätna auf 1.300 m und kann in den Anden sogar 3.500 m erreichen!

 

4. Weinberg bei Kerzenschein

Wenn Sie zufällig einmal das stimmungsvolle Bild von Kerzen und Lagerfeuern zwischen den Rebreihen gesehen haben, sind Sie auf eine uralte Praxis gestoßen, die im Weinbau sehr beliebt ist.. Diese werden angezündet, um Pflanzen vor Frühlingsfrösten zu schützen oder wenn die Nachttemperaturen unerwartet unter den Nullpunkt fallen, was die Ernte eines Jahres ruinieren könnte. Also doch keine zeitgenössische Artperformance oder Dorffest: Trotzdem sind die nachts beleuchteten Felder ein wahres Kunstwerk.

 

5. Wein in Träumen

Wie oft haben Sie von einem schönen Glas Wein oder von der Sorte geträumt, die Ihnen bei der letzten Weinverkostung so gut gefallen hat? Gut zu wissen, dass in Träumen Wein ein Symbol für Glück darstellt. Je nach Art und Situation gibt es unterschiedliche Deutungen: Ist der Wein im Traum rot, heißt es, dass man vorsichtig sein soll, weil man eine schwierige Zeit durchmacht oder besonders unzufrieden ist. Die leere Flasche bedeutet im Gegenteil dazu, dass das Glück auf unserer Seite ist und es ein guter Zeitpunkt ist, Pläne zu machen. Wenn der Wein weiß ist, bedeutet das, dass die Freundschaften aufrichtig sind. Erinnern Sie sich an den Traum von einem Fiano, getrunken an der Strandpromenade zu einem Meeresfrüchte-Risotto? Es ist genau der richtige Tag, um liebe Menschen einzuladen und eine Flasche zu entkorken.