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Die Heimat großer Rotweine – von Chianti bis Brunello

veröffentlicht am: 21/03/2022

Sobald die Tage länger werden und die Frühlingsluft uns magisch nach draußen zieht, ist die Zeit für Wochenendausflüge gekommen. Ob ein Spaziergang am See oder eine Flanierrunde durch eine andere Stadt – es ist immer auf Neue schön, neue Orte zu entdecken (und vielleicht ein typisches Mittagessen zu genießen). Und um die großen Namen der italienischen Weintradition zu trinken, gibt es keinen besseren Ort als die Toskana. Die Heimat großer, weltweit bekannter Rotweine wie Chianti, Brunello di Montalcino, Vino Nobile di Montepulciano und Vernaccia di San Gimignano ist das perfekte Ziel für ein relaxtes Genusswochenende.
 

Das Land des Chianti, aber nicht nur

Ein absoluter Symbolwein der Region ist sicherlich der Chianti, der unter den beiden Bezeichnungen Chianti DOCG und Chianti Classico DOCG auftritt. Diese unterscheiden sich in Bezug auf die Spezifikationen, das Produktionsgebiet und das Schutzkonsortium. Der Chianti Classico, traditionell mit dem Symbol eines schwarzen Hahns auf dem Etikett, wird im wahren Herzen des Chianti in den besten Anbaulagen hergestellt. Der hauptsächlich aus Sangiovese-Trauben gewonnene Chianti DOCG ist ein Wein von intensiver rubinroter Farbe, mit Aromen von reifen Früchten und Kirschen, zart würzigen Noten und einem präsenten, aber nicht aufdringlichen Tannin. In seiner Riserva-Version, die mindestens 24 Monate reift, wird die Würze noch stärker betont: Vanille und sogar ein Hauch von Zimt vervollständigen ein reiches und intensives Bouquet.
 
Die hügelige Landschaft und die besonderen Eigenschaften des Bodens machen die Region zu einem der wichtigsten Weinanbaugebiete Italiens. Neben dem Chianti gibt es hier viele weitere Rotweine, die in der ganzen Welt bekannt sind und geschätzt werden. Wie zum Beispiel der Vino Nobile di Montepulciano, intensiv und vollmundig, mit Aromen von Kirsche, Pflaume und Veilchen, sowie einem Abgang, der alles andere als banal ist: kurzum, nobel im Namen genauso wie im Glas. Oder der Morellino di Scansano, der jüngste unter den toskanischen Weinen und der auch für Uneingeweihte am „einfachsten“ trinkbare. Frisch und fruchtig: definitiv ein Wein für die ganze Mahlzeit und perfekt für zahlreiche Anlässe. Nicht zu vergessen der Brunello, der Rosso di Montalcino und all die Weine, die aus Verschnitten internationaler Trauben hergestellt werden, wie die Supertuscans, die wir später noch vorstellen werden.
 

Und was ist mit Weißweinen? Sie sind ebenso präsent

Obwohl der Großteil der angebauten Reben rot ist und 85% der Rebfläche einnimmt, kann die Toskana auch bedeutende Weißweine in ihrem önologischen Erbe vorweisen. Weniger bekannt, aber keineswegs von geringerer Qualität – der Vernaccia di San Gimignano, der 1966 als erster DOC-Wein Italiens ausgezeichnet wurde und vielleicht einer der wenigen Weißweinemit Alterungspotenzial ist. In diesem Zusammenhang erinnern wir an den Ansonica Costa Argentario, den Bianco di Pitigliano, den Candia dei Colli Apuani, den Pomino Bianco und den unverwechselbaren Vermentino.
 

Die Supertuscans: wenn der Blick über den Tellerrand Weine von außerordentlicher Güte hervorbringt

Mitte der 1980er Jahre, inmitten der Euphoriewelle für qualitativ hochwertige Weine, beschlossen einige Erzeuger im Chianti-Classico-Gebiet, sich nicht an die starren Grenzen der Produktionsvorschriften zu halten, sondern ihrem eigenen Instinkt zu folgen und eine größere Entscheidungsfreiheit bei der Herstellung ihrer Weine einzufordern. Die Mischung von einheimischen und internationalen Rebsorten, mit einem Durchgang in Barriques, hat die sogenannten Supertuscans hervorgebracht: Weine von herausragender Qualität, die weltweit geschätzt werden, obwohl sie keine Herkunftsbezeichnung tragen. Bis heute sind sie sehr gefragte und geliebte Weine, die zu Höchstpreisen verkauft werden und von Liebhabern und Experten gleichermaßen begehrt sind.
 

Toskanische Weine in der Küche: Grünes Licht für Grillfleisch und Wild

Angesichts des körperreichen und intensiven Charakters der toskanischen Weine, kombiniert mit ihrer berühmten Rundheit und Komplexität, sind sie ideale Begleiter zu Fleischgerichten von Grillfleisch bis zu Wild. Grünes Licht also für Eintöpfe, Aufläufe und das traditionelle Bistecca alla fiorentina. Aber auch zu reichhaltigen Gemüsesuppen schenken sie Beglückung, ebenso wie zu einer traditionellen Ribollita aus altbackenem Brot und Gemüse. Wenn Sie hingegen ein Menü mit Fisch oder weißem Fleisch planen, ist ein delikater Weißwein, der Frische und Geschmack in Einklang bringt, der beste Kombinationspartner: Wir empfehlen den Toscana Bianco Selvato
 
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